Fahrten

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Klas­sen­fahr­ten — Jahrgangsfahrten

Jahr­gangs­fahrt 2017

Mal­ta

Juni 2017

 

Stu­di­en­fahrt Mal­ta – Rei­se zum süd­eu­ro­päi­schen Insel­staat im Mittelmeer

Am 28. Mai 2017 mach­ten sich 34 Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit ihren zwei Leh­re­rin­nen von Gif­horn sehr früh auf den Weg nach Ber­lin, um von dort aus in den Flie­ger nach Frank­furt zu stei­gen um anschlie­ßend wei­ter nach Mal­ta zu fliegen.

Dort ange­kom­men fuhr uns ein Bus zum 3-Ster­ne Hotel Plev­na in Slie­ma. Nach­dem wir uns in unse­ren Zim­mern häus­lich ein­ge­rich­tet haben, konn­ten wir die nähe­re Umge­bung selbst­stän­dig erkun­den – dazu gehör­ten ein ers­ter Strand­spa­zier­gang am Meer und Erkun­dun­gen der umlie­gen­den Geschäfte.

Am dar­auf­fol­gen­den Tag setz­ten wir mit der Fäh­re in die Haupt­stadt Val­let­ta über und haben dort durch eine Stadt­füh­re­rin vie­le Sehens­wür­dig­kei­ten, wie das Bau­werk Our Lady of Vic­to­ries Church und die Fes­tung Fort St. Elmo, ken­nen­ge­lernt.

Höhe­punkt unse­rer Rei­se war die Boots­fahrt zur Blau­en Grot­te mit kris­tall­kla­rem, tür­kis­schim­mern­dem Was­ser und ihrem beein­dru­cken­de Höh­len­sys­tem. Anschlie­ßend schlen­der­ten wir über den Markt des klei­nen Fischer­dorfs Mar­saxl­okk.

Zu guter Letzt ermög­lich­te uns ein Stadt­er­kun­dungs­spiel, die frü­he­re Haupt­stadt Mdi­na, die wie eine Fes­tung auf­ge­baut ist, näher ken­nen­zu­ler­nen. Beson­ders beein­druckt haben uns Bau­wer­ke wie das Stadt­tor von Mdi­na und die Kathe­dra­le St. Paul.

Lei­der ver­ging unse­re Stu­di­en­fahrt viel zu schnell. Ver­mis­sen wer­den wir die ange­neh­men Tem­pe­ra­tu­ren, den blau­en Him­mel und das glas­kla­re Was­ser sowie die tol­le gemein­sa­me Zeit.

Wir bedan­ken uns vor allem bei Elke Cha­vier und Kers­tin Schra­der für die schö­ne Zeit.

Saħħa Malta!

Marie Staa­cke, Lynn Ohain­ski, Chris­ti­na Klaus und Yağ­mur Azili

 

Jahr­gangs­fahrt 2016

Ams­ter­dam

Juni 2016

 

Spu­ren­su­che zum Natio­nal­so­zia­lis­mus in den Niederlanden

 

Mit einem Team von 28 Schü­le­rin­nen und Schü­lern reis­ten wir vom 30.05. bis 3.06.2016 für fünf Tage nach Amsterdam.

Schon die Hin­fahrt war ein Erleb­nis, denn Wild­pfer­de und eine schö­ne Land­schaft gaben einen guten Ein­stieg in die kom­men­de Woche.

Über­nach­tet wur­de in einem gro­ßen Hos­tel, wel­ches zwar etwas außer­halb der Innen­stadt lag, aber mit der Stra­ßen­bahn war man schnell im Zentrum.

Unser Gui­de Tho­mas, der uns die Woche über mit Rat und Tat zur Sei­te stand, zeig­te uns wäh­rend der Stu­di­en­fahrt die mar­kan­tes­ten Ecken und Sehens­wür­dig­kei­ten von Ams­ter­dam. Zu Fuß oder mit der Stra­ßen­bahn leg­ten wir so eini­ge Kilo­me­ter pro Tag zurück.

Da wir uns wäh­rend der Stu­di­en­fahrt auf die Spu­ren­su­che des Natio­nal­so­zia­lis­mus in den Nie­der­lan­den mach­ten, ver­brach­ten wir einen Groß­teil der Zeit an his­to­risch bedeu­ten­den Orten. So besuch­ten wir u.a. das Anne-Frank-Haus, wel­ches heu­te ein Musu­em ist, das dem jüdi­schen Holo­caust-Opfer Anne Frank gewid­met ist, das jüdisch his­to­ri­sche Muse­um und die por­tu­gi­si­sche Syn­ago­ge, die im 17.Jahrhundert gebaut wurde.

Am vor­letz­ten Tag tra­fen wir den jüdi­schen Zeit­zeu­gen Schlie­ser, der in sehr beein­dru­cken­der Wei­se von sei­ner Kind­heit erzähl­te, die er im Gefan­ge­nen- und Durch­gangs­la­ger Wes­ter­bork wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges mit sei­nen Eltern ver­bracht hat­te, nach­dem die Nie­der­lan­de von den Nazio­nal­so­zia­lis­ten erobert wurden.

Für Frei­zeit zum Shop­pen sowie zur selbst­stän­di­gen Stadt­er­kun­dung war eben­falls gesorgt.

Am letz­ten Abend mach­ten wir eine Grach­ten­fahrt und sahen vie­le Sehens­wür­dig­kei­ten mal aus einer ande­ren Perspektive.

Die auf­ge­such­ten Orte inner­halb Ams­ter­dams stärk­ten unser Bewusst­sein für eines der dun­kels­ten Kapi­tel deut­scher Geschichte.

Ein gro­ßes Dan­ke­schön rich­tet sich an die Lehr­kräf­te Elke Cha­vier und Dr. Arndt Wie­mann, wel­che uns auf die­ser Fahrt beglei­tet haben.

 

Jan Vin­cent Blick­we­de und Tabea Syma

Jahr­gangs­fahrt 2016

Rom

Juni 2016

 

Wo alles begann: Unter­wegs in die Ewi­ge Stadt

Im 11. Jahr­gang nach Rom: Eine Fahrt nicht nur für Latei­ner. Aber wer Latein gelernt hat und sich für die Anti­ke inter­es­siert, kommt hier beson­ders auf sei­ne Kos­ten. Ob Forum Roma­num, Kolos­se­um oder die Rui­nen Pom­pe­jis: Die Orte, die man aus sei­nem Latein­buch kennt, kann man auf die­ser Fahrt im Ori­gi­nal erleben.

Ein Ziel unter den Stu­di­en­fahr­ten des 11. Jahr­gangs in den letz­ten Jah­ren war auch immer Rom. Natür­lich steht die Fahrt auch allen Nicht-Latei­nern offen. Aber ein Schwer­punkt unse­rer Besich­ti­gun­gen sind die anti­ken Stätten.

 

Ausflug nach Pompeji

Abendessen…

… nach den Rezepten des antiken Koches Apicius

Gruppenbild

Aus­tausch­fahrt nach Rioz 

2017

 

Drei per­sön­li­che Berich­te von der Aus­tausch­fahrt der Acht­kläss­ler nach Rioz in der fran­zö­si­schen Bourgogne

Pau­la Otto:

Ich den­ke, der Schü­ler­aus­tausch war für jeden von uns eine tol­le Erfah­rung. Für die einen mag es nur eine Gele­gen­heit gewe­sen sein, neun Tage nicht rich­tig zur Schu­le zu gehen, aber für die meis­ten war es eine wun­der­vol­le Zeit mit reich­lich Spaß und Action. Wir haben vie­le Aus­flü­ge und Spie­le gemacht, bei denen wir nicht nur die Fran­zo­sen ken­nen­ge­lernt son­dern auch ganz neue Sei­ten unse­rer Mit­schü­ler ent­deckt haben.
Am bes­ten fand ich den Ori­en­tie­rungs­lauf, bei dem wir uns in einem Wald mit Kom­pass und Kar­te zurecht­fin­den muss­ten. Es kam beson­ders dar­auf an, dass man in der Grup­pe zusam­men­ge­ar­bei­tet hat und gemein­sam ent­schei­den muss­te, wohin man als nächs­tes geht.
Auch wenn die Spra­che natür­lich eine gro­ße Rol­le gespielt hat, gab es kei­ne Pro­ble­me, sich zu ver­stän­di­gen. Die Fran­zo­sen waren sehr freund­lich und haben uns oft mit Ges­tik und Mimik unter­stützt. So haben sich sogar klei­ne Freund­schaf­ten gebil­det. Vor allem haben wir aber alle sehr viel Neu­es ken­nen­ge­lernt, was ich jedem von euch auch emp­feh­len würde.

Solveig Böh­me:

Ich glau­be, ein klei­ner Kul­tur­schock gehört immer zum Rei­sen dazu und natür­lich kommt man auch beim Aus­tausch nicht drum her­um. Aller­dings fällt die­ser nur mini­mal und auch meis­tens recht lus­tig aus. Und rich­tig Fran­zö­sisch fühlt man sich auch erst beim Küss­chen­ge­ben und Baguette Frühstücken.
Um genau zu sein, ist es sogar weni­ger ein Schock als ein Spaß, die Sit­ten und Eigen­ar­ten von Frank­reich ken­nen­zu­ler­nen. Ob es jetzt Sur­veil­lants in der Schu­le, das Was­ser ohne Spru­del oder die zwei­stün­di­ge Mit­tags­pau­se ist, irgend­wie ist alles einen Tucken anders als in Deutsch­land. Logisch, ist ja auch nicht Deutsch­land, son­dern Frank­reich. Und zusam­men mit den Aus­tausch­part­nern, deren Fami­li­en und den deut­schen Freun­den ist es unglaub­lich lus­tig und auf­re­gend, sich die­sen Kul­tur­schock anzu­tun. Denn letzt­end­lich lohnt es sich zu 100%.

Phi­lip Knotz:

Zuerst hat­te ich Angst, dass mein Aus­tausch­part­ner nicht nett ist und ich mich nicht mit ihm ver­ste­hen wer­de. Ich hat­te auch Beden­ken wegen der Schu­le, da ich nicht erwar­tet hat­te, dass die Schü­ler so offen zu einem sind.
Da ich nun eine Woche in Frank­reich war, kann ich sagen, die­se Ängs­te sind total unbe­grün­det gewe­sen. Natür­lich kann es sein, dass man sich nicht super gut mit sei­nem Aus­tausch­part­ner ver­steht. Das ist aber auch nicht so schlimm, da man sehr viel mit der gan­zen Grup­pe macht. Außer­dem sind die fran­zö­si­schen Fami­li­en auch sehr freund­lich. Und in der Schu­le sind alle total nett. Wir wur­den in den Pau­sen regel­recht von einer Trau­be aus neu­gie­ri­gen Schü­lern umringt. Dabei ist es auch kein Pro­blem, wenn man nicht flie­ßend Fran­zö­sisch spricht. Man muss ein­fach machen!