Schulausfall bei extremen Wetterverhältnissen

Schul­aus­fall bei extremen

Wetterverhältnissen

 Zum The­ma Schul­aus­fall bei extre­men Wet­ter­ver­hält­nis­sen infor­miert unser Schul­trä­ger der Land­kreis Gifhorn: 

Extre­me Wet­ter­ver­hält­nis­se wie Glatt­eis, Eis­re­gen, star­ke Schnee­fäl­le oder hef­ti­ge Stür­me kön­nen auch im Land­kreis Gif­horn dazu füh­ren, dass die Schul­we­ge zu gefähr­lich sind. Ob der Unter­richt aus­fällt ent­schei­det der Landkreis.

Die Ent­schei­dung über Unter­richts­aus­fall ist immer eine Risi­ko­ab­wä­gung, die mit ver­schie­de­nen Stel­len abge­spro­chen wird. Die Stra­ßen­meis­te­rei­en, die Beför­de­rungs­un­ter­neh­men und der Land­kreis schät­zen die Ver­kehrs­la­ge ein. Spä­tes­tens um 5.30 Uhr muss die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung gefal­len sein: Kann die Schü­ler­be­för­de­rung sicher abge­wi­ckelt wer­den oder nicht.

Wenn die Sicher­heit der Schul­we­ge und der Schü­ler­be­för­de­rung nicht mehr gewähr­leis­tet ist, ord­net der Land­kreis Gif­horn den Unter­richts­aus­fall an. Die öffent­li­chen Bus­se stel­len in der gefähr­de­ten Zeit die Beför­de­rung ein. Auch die Son­der­be­för­de­rung zu den Schu­len inner­halb und außer­halb des Land­krei­ses Gif­horn wird dann aus Sicher­heits­grün­den nicht mehr durchgeführt.

Bei einem gene­rel­len Schul­aus­fall gewähr­leis­ten die Schu­len für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die trotz des ange­ord­ne­ten Unter­richts­aus­falls zur Schu­le gekom­men sind, die Betreuung.

Genaue Infor­ma­tio­nen über Schul­aus­fäl­le wer­den über die bekann­ten regio­na­len Rund­funk­sen­der zusam­men mit den Ver­kehrs­hin­wei­sen nach den Nach­rich­ten bekannt gege­ben. Wei­ter­hin besteht die Mög­lich­keit sich unter vmz-niedersachsen.de/wissenswertes/schulausfall/ oder unter www.gifhorn.de – All­ge­mei­nes — zu informieren.

Grund­sätz­lich gilt, dass Eltern von Kin­dern bis zur 10. Klas­se, die eine unzu­mut­ba­re Gefähr­dung ihrer Kin­der auf dem Schul­weg durch extre­me Wit­te­rungs­ver­hält­nis­se befürch­ten, ihre Kin­der auch dann zu Hau­se behal­ten oder vor­zei­tig vom Unter­richt abho­len kön­nen, wenn kein gene­rel­ler Unter­richts­aus­fall ange­ord­net wor­den ist.

Ist zu erwar­ten, dass wäh­rend der Unter­richts­zeit extre­me Wit­te­rungs­ver­hält­nis­se auf­tre­ten, die eine schwer­wie­gen­de Gefähr­dung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf dem Heim­weg erwar­ten las­sen, kann die Schul­lei­tung über eine vor­zei­ti­ge Been­di­gung des Unter­richts ent­schei­den. Eine Beauf­sich­ti­gung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler wird jedoch bis zum Ver­las­sen der Schu­le sicher­ge­stellt. Die „Kleins­ten“ im Primar­be­reich dür­fen nur dann vor­zei­tig nach Haus ent­las­sen wer­den, wenn sie von den Eltern abge­holt wer­den oder die Erzie­hungs­be­rech­tig­ten sich tele­fo­nisch mit der Ent­las­sung ein­ver­stan­den erklärt haben.