Montag bis Freitag: Begleitet von Fr. Hentschel begibt sich die Schach-AG vom 08. bis zum 12.06. ins Trainingslager in der Jugendherberge Wolfsburg. Rauchende Köpfe von nach dem Frühstück bis zum Abendessen. Mit 16 AG-Aktiven sind so viele wie noch nie mitgekommen. In wechselnden Aufgaben stehen Partieanalyse und Taktiken auf dem Programm, dazu der Umgang mit digitalen Tools zur Unterstützung.
Teilnehmer berichten:
Philian: „Werwolf – ich war fast immer Werwolf!“ Zur Erklärung: AG-Zocker sind leidenschaftliche Werwolfspieler. Alle Abende gehören dem dramatischen Schicksal des Dorfes Schachhausen.
Auszug aus dem Gerichtsprotokoll (nach dem Abendessen) – Alisa: „Fr. Hentschel, Sie sind so still.“ Fr. Hentschel; „Das ist das Fresskoma.“ Alisa: „Ich klage Sie an.“
Alisa zum Schach: „Das Gemeinschaftsgefühl war pädagogisch besonders werwolf. Die Stunde Puzzle Streak am Donnerstag war auch klasse – ich war noch nie so locked in. Und ein Spaßfaktor war, Paula beim Schach zu ragebaiten.“
Große Marlene: „Lange Partien am Nachmittag gegen Teamkameraden waren schräg und intensiv. Herzinfarktrisiko bestand bei schwierigen Streak-Taktiken. Abende mit Blitzpartien als Challenge – ich habe mich vielleicht 40/50 Punkte verbessert, hätte aber früher aufhören sollen. Bin um Mitternacht fast eingeschlafen.“
Frage an die Runde: Was fandet Ihr schachlich noch erzählenswert?
Heinrich: „Tischtennis!!!“
Tymek: „Was Lichess an Trainingsmöglichkeiten bietet. Habe meinen Streak-Score fast verdoppelt.“
Marcel: „Das Essen. Und die Aufgaben. Taktikaufgaben.“
Marlene und Alisa: „Die Bromance zwischen Tim und Tymek. Das B in Klammern.“
Was hast du gern gemacht? Philian: „Schach gespielt.“ Und ungern? „Schach gespielt. Analyse ist mühselig, seltsam und anstrengend.“
Das Schlusswort gehört der Kleinen Marlene: „Die Zeit mit den anderen Mädchen abends auf dem Zimmer war besonders schön. Und Langschachpartien gegen die anderen spielen und analysieren.“



