24. November nach Ende der 6. Stunde: Paula und Herr Flagge-Pätzold rücken in O11 Tische, bauen Bretter und Figuren auf, stellen Uhren daneben. Neugierige Gesichter an den Fenstern. Schülerinnen und Schüler unserer fünften, sechsten und siebten Klassen kommen dazu. Schließlich treffen die Delegationen des HG mit Herrn Bosker und der IGS mit Herrn Dannehr ein. Verabredet sind wir zum traditionellen Drei-Schulen-Turnier, dem Auftakt der Wettkampfsaison im Schulschach. Ausgemacht ist ein dreirundiges Schnellschachturnier für Jugendliche der Jahrgänge 5-7, wobei jedes Team mit sechs Spielern und das OHG mit zwei Teams antritt.
Für das OHG sind Jolina, Lewin, Tim, Sibel, Keno, Timek, Ida, Marlene, Ben, Henry, Jakub, Aaron und Philian am Start (Die Wilde 13… an den hinteren Tischen wird daher abgeklatscht, damit alle ihre Erfahrungen an den Brettern sammeln können).
Wer erstmals Turnier spielt – das Drücken der Uhr nach jedem Zug, die Berührt-Geführt-Regel, die Einteilung der 15 Minuten Bedenkzeit, alles das will bedacht sein, ohne dass die schachlichen Entscheidungen gehemmt werden. Wer schon länger dabei ist – auch die anderen Schulen haben Granaten vorn sitzen. Eröffnungsroutinen, Taktik, Positionsspiel, Endspieltechnik, all das will optimal bedacht werden, ohne dass dabei einseitig die eigene Uhr heruntertickt.
Gleich die erste Runde liefert das schulinterne Duell, das unsere erste Mannschaft mit 5:1 klar für sich entscheidet. An den anderen Tischen besiegt das HG die IGS mit 4:2.
Die zweite Runde beschert uns dann den Derbysieg: 4:2 gewinnt unsere Erste gegen das HG. Mit dem selben Ergebnis unterliegt unsere Zweite der IGS.
In der dritten Runde setzt unsere Erste dann mit einem 5:1 gegen die IGS noch ein Ausrufezeichen. Unsere Zweite geht mit 5½:½ gegen das HG unter.
Gemessen daran, dass wir an den vorderen Brettern noch nicht einmal in Bestbesetzung antreten konnten, fällt die Standortbestimmung eindeutig positiv aus. Wir wissen, woran wir in den AG-Stunden bis zum Bezirksfinale im Januar in Bad Harzburg arbeiten werden.
Ein besonderer Dank geht an Paula, die sich freiwillig gemeldet hat, um uns beim Coachen, Kiebitzen, Auf- und Abbauen sowie beim Protokollieren zu unterstützen.
