Präventionsprojekte

Das Otto-Hahn-Gymnasium hat für die Mittelstufe ein durchgehendes Präventionskonzept entwickelt. Innerhalb der verschiedenen Jahrgänge werden mit spezifischen Projekten altersangemessene Probleme angesprochen. Eine PDF-Datei bezüglich der Präventions- und Sozialprojekte am OHG finden Sie hier als PDF-Datei. Bitte klicken Sie auf folgenden Button:


Ein Beispiel für unsere Präventionsarbeit ist die Veranstaltung zum Thema "Suizid/Depression" im 1O. Jahrgang:


Ein Fluss am Otto-Hahn-Gymnasium

Schülerinnen und Schüler unserer Schule hatten sich gewünscht, über das Thema "Suizid/Depression" informiert zu werden. Im Präventionsausschuss des OHGs wurden zu diesem Thema verschiedene Informationsquellen diskutiert und sondiert. Letztlich kam es zu ersten Kontakten mit der lokalen Organisation "EinFluss – Zentrum für persönliche Weiterentwicklung" Daraus ergab sich für das Team von "EinFluss" der Auftrag, eine zweistündige Sitzung für interessierte Schüler/innen des 10. Jahrgangs zu planen, wobei stets Rücksprache mit dem Beratungsteam bzw. dem Präventionsausschuss gehalten wurde. Für das OHG Beratungsteam ging es zudem darum, die 10. Klassen über dieses Pilotprojekt sensibel zu informieren. Die Teilnahme an dem Projekt sollte freiwillig, aber verbindliche sein und richtete sich an interessierte Schüler/innen Entsprechende Informationen über das Projekt gingen auch an das Kollegium.

Im Mai fand die Veranstaltung an unserer Schule statt, zu der sich 23 Schüler/innen angemeldet hatten. Fünf Referentinnen und die Leiterin von "EinFluss" übernahmen für zwei Stunden die Durchführung dieser Veranstaltung. In einer Atmosphäre, die seitens der Schüler/innen sowie der Referentinnen durch hohe Motivation, großes Interesse, eine auffällige Offenheit und gegenseitige Wertschätzung gekennzeichnet war, wurde es möglich, einerseits Sachfragen zu stellen und diese – oft auch persönlich gefärbt – zu beantworten. Zwei Partnerinterviews, eine Power Point-Präsentation sowie ein reger Informationsaustausch ließen die zwei Stunden sehr schnell vergehen, viel zu schnell, wie mehrere Schüler/innen meinten, die sich mindestens eine weitere Stunde Zeit für weitere Gespräche gewünscht hätten.

Eine abschließende Evaluation, die durch die Schüler/innen in anonymisierter Form und auch durch das Beratungsteam erfolgte, hat ergeben, dass dieses Pilotprojekt als äußerst hilfreich und informativ wahrgenommen und angenommen wurde.

Die ursprünglich als Pilotprojekt gedachte Veranstaltung ist seit November 2019 fester Bestandteil des Präventionskonzeptes und wird ab Juni 2020 alljährlich unter Berücksichtigung von Schülerinteressen durchgeführt werden.

(Renate Freitag-Kalverkamp, Beratungslehrerin)


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