Schüleraustausch Rioz 2017

Drei persönliche Berichte von der Austauschfahrt der Achtklässler nach Rioz in der französischen Bourgogne 

Ich denke, der Schüleraustausch war für jeden von uns eine tolle Erfahrung. Für die einen mag es nur eine Gelegenheit gewesen sein, neun Tage nicht richtig zur Schule zu gehen, aber für die meisten war es eine wundervolle Zeit mit reichlich Spaß und Action. Wir haben viele Ausflüge und Spiele gemacht, bei denen wir nicht nur die Franzosen kennengelernt sondern auch ganz neue Seiten unserer Mitschüler entdeckt haben. Am besten fand ich den Orientierungslauf, bei dem wir uns in einem Wald mit Kompass und Karte zurechtfinden mussten. Es kam besonders darauf an, dass man in der Gruppe zusammengearbeitet hat und gemeinsam entscheiden musste, wohin man als nächstes geht.
Auch wenn die Sprache natürlich eine große Rolle gespielt hat, gab es keine Probleme, sich zu verständigen. Die Franzosen waren sehr freundlich und haben uns oft mit Gestik und Mimik unterstützt. So haben sich sogar kleine Freundschaften gebildet. Vor allem haben wir aber alle sehr viel Neues kennengelernt, was ich jedem von euch auch empfehlen würde.

Paula Otto

Ich glaube, ein kleiner Kulturschock gehört immer zum Reisen dazu und natürlich kommt man auch beim Austausch nicht drum herum. Allerdings fällt dieser nur minimal und auch meistens recht lustig aus. Und richtig Französisch fühlt man sich auch erst beim Küsschengeben und Baguette Frühstücken. Um genau zu sein, ist es sogar weniger ein Schock als ein Spaß, die Sitten und Eigenarten von Frankreich kennenzulernen. Ob es jetzt Surveillants in der Schule, das Wasser ohne Sprudel oder die zweistündige Mittagspause ist, irgendwie ist alles einen Tucken anders als in Deutschland. Logisch, ist ja auch nicht Deutschland, sondern Frankreich. Und zusammen mit den Austauschpartnern, deren Familien und den deutschen Freunden ist es unglaublich lustig und aufregend, sich diesen Kulturschock anzutun. Denn letztendlich lohnt es sich zu 100%.

Solveig Böhme

Zuerst hatte ich Angst, dass mein Austauschpartner nicht nett ist und ich mich nicht mit ihm verstehen werde. Ich hatte auch Bedenken wegen der Schule, da ich nicht erwartet hatte, dass die Schüler so offen zu einem sind.
Da ich nun eine Woche in Frankreich war, kann ich sagen, diese Ängste sind total unbegründet gewesen. Natürlich kann es sein, dass man sich nicht super gut mit seinem Austauschpartner versteht. Das ist aber auch nicht so schlimm, da man sehr viel mit der ganzen Gruppe macht. Außerdem sind die französischen Familien auch sehr freundlich. Und in der Schule sind alle total nett. Wir wurden in den Pausen regelrecht von einer Traube aus neugierigen Schülern umringt. Dabei ist es auch kein Problem, wenn man nicht fließend Französisch spricht. Man muss einfach machen!

Philip Knotz


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