Auslandsaufenthalt

Aus­lands­auf­ent­halt

März 2017

.

.

Fern­weh??                Heim­weh??                Ankommen!!

Infor­ma­ti­ons­abend  zum The­ma ‚Aus­lands­auf­ent­halt‘

 

Den oder die Kof­fer packen, sich von Fami­lie und Freun­den ver­ab­schie­den und dann für ein hal­bes oder ein gan­zes Jahr eine Rei­se antre­ten, die durch­aus etwas Aben­teu­er­li­ches in sich birgt – das The­ma ‚Aus­lands­auf-ent­halt‘ wur­de Anfang März im Rah­men eines Infor­ma­ti­ons­abends unter der Lei­tung von Frau Frei­tag-Kal­ver-kamp von meh­re­ren Sei­ten beleuchtet.

Dazu steu­er­ten auch der der­zei­ti­ge Gast­schü­ler Aarón aus Chi­le bei sowie ‚retur­nees‘, also OHG-Schü­le­rin-nen und –Schü­ler, die aus allen Him­mels­rich­tun­gen wie­der ans OHG zurück­ge­kehrt sind (u.a. aus Kana­da, Süd­afri­ka, Chi­le, Neu­see­land und den USA). Die­se Wel­ten­bumm­ler erzähl­ten sehr anschau­lich, leb­haft und ehr­lich sowohl von ihren anfäng­li­chen Schwie­rig­kei­ten als auch von ihren bun­ten Ein­drü­cken und viel­fäl­ti­gen Erleb­nis­sen. Alle waren sich einig, dass bei­de Sei­ten, die posi­ti­ven wie auch die nega­ti­ven, ganz natür­lich zu einem Aus­lands­auf­ent­halt dazu­ge­hö­ren, dass aber die posi­ti­ven Erfah­run­gen ein­deu­tig überwogen.

The­men wie Zeit­punkt und Dau­er des Aus­lands­auf­ent­hal­tes, die Fra­ge nach der Orga­ni­sa­ti­on, Hin­wei­se zu deren Ver­gleich­bar­keit, die Fra­ge nach dem ‚pas­sen­den‘ Gast­land, den Kos­ten, nach Finan­zie­rungs­hil­fen (u.a. unter­schied­lichs­te Sti­pen­di­en, Aus­lands-Bafög), nach der Höhe des Taschen­gel­des, das Pro­blem eines Gast-fami­li­en­wech­sels, die Abbre­cher­quo­te sowie letzt­end­lich die Rück­kehr in die Fami­lie, an die Schu­le und in den Freun­des­kreis wur­den inter­es­sant dar­ge­stellt und leb­haft diskutiert.

Wenn­gleich Gast­land und Dau­er des ‚Aben­teu­ers‘ der jewei­li­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler zum Teil unter-schied­lich waren, so stimm­ten doch alle in einem Punkt überein:

Ein sol­cher Auf­ent­halt för­dert einer­seits die Kom­pe­tenz in der ent­spre­chen­den Fremd­spra­che und er-mög­licht das Ken­nen­ler­nen neu­er Unter­richts­for­men und –inhal­te, ande­rer­seits stärkt er auch das eige­ne Selbst­be­wusst­sein und die Selbst­stän­dig­keit. Zudem erle­ben sich alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler nach die­ser Zeit offe­ner und tole­ran­ter – sie sind nicht nur zu Wel­ten­bumm­lern, son­dern zu Welt­bür­gern gewor­den, deren Blick auf das eige­ne Land an Schär­fe gewon­nen hat.

 

Ein ein­deu­ti­ges Plä­doy­er für einen Auslandsaufenthalt!!

 

Rena­te Frei­tag-Kal­ver­kamp, Ansprech­part­ne­rin für Fra­gen zu Auslandsaufenthalten